Wie schnell die Zeit vergeht…Gedanken zum Abschied!

Es gibt Phasen, da vergeht die Zeit so schnell, dass man plötzlich da steht und sich wundert, wie all das Erlebte schon wieder hinter einem liegen kann. Dieses Gefühl, kannte ich bisher hauptsächlich von den Wochenenden, bzw. den Montagen danach.
Aber diesmal ist es anders. Das Praktikum bei retter.tv bot so viele Einblicke in die Welt der Retter und Helfer, die Sozialen Medien, den Ausstelleralltag auf einer Weltleitmesse und sogar in die Erstellung einer ganzen Messezeitung. Dabei lautete das Motto stets: “mittendrin statt nur dabei!” und “Learning by Doing!”
Vielleicht verging die Zeit deshalb so schnell und vielleicht habe ich auch deshalb den Eindruck wirklich etwas für meine Zukunft mitnehmen zu können!

Hinter der Plattform retter.tv steckt ein junges engagiertes und talentiertes Team, das sich jeden Tag durch das World Wide Web kämpft, um die spannendsten News aus dem Rettungswesen für Euch zusammenzufassen.

Ich bin stolz, für zwei Monate ein Teil dieses Teams gewesen zu sein!
Vielen Dank an das ganze Team, das mich von Anfang an, super aufgenommen hat und vielen Dank auch an meine Chefin Chrissi, die immer wieder die Geduld hatte, mir alle Abläufe zu erklären!

Liebe Grüße und ein Dank auch an Euch da draußen, die ehrenamtlich tätig sind und damit die Speerspitze eines Rettungswesens darstellen, das sich wirklich sehen lassen kann! Das ist nicht selbstverständlich. Auch das habe ich aus der Zeit hier mitnehmen dürfen.

Euer Flo

Super Tage auf der Super-Messe

Es ist geschafft. Die INTERSCHUTZ 2015 liegt hinter uns und damit eine Woche Messeeinsatz.
Als man mir im Vorfeld gesagt hatte, dass die Messe mit nichts zu vergleichen sei, war ich zunächst skeptisch gewesen. Doch bereits am ersten Tag bestätigte sich genau diese Prophezeiung. Das gigantische Messezentrum in Hannover begrüßte uns am frühen Montagmorgen.

Riesige Hallen mit gigantischen Löschfahrzeugen und sogar Hubschraubern mussten durchquert werden, um an den retter.tv-Stand und schließlich in die Pressebüros zu gelangen.

Kaum in den Räumlichkeiten angekommen, begann dann auch schon die Arbeit, die in den nächsten Tagen zu unserem Alltag werden sollte. Die Videoteams schwärmten aus um Videobeiträge zu drehen, während die Redakteure Textbeiträge verfassten, um diese online zu stellen oder in die Messezeitung zu integrieren, die parallel fertiggestellt werden musste.
Das gesamte Team war hoch motiviert und arbeitete routiniert an den Texten. So verging der erste Tag wie im Flug. Das Pensum sollte sich in den folgenden Tagen dann auch nicht mehr ändern.
Ich durfte an der Messezeitung mitarbeiten und war wahnsinnig stolz, als diese am Mittwochabend zum Druck freigegeben wurde. Als Praktikant hatte ich nicht erwartet, in den gesamten Schaffensprozess fest integriert zu werden und freute mich umso mehr, als ich feststellte, dass meine Meinung ebenso gefragt war, wie die der erfahrenen Mitarbeiter. Das motivierte mich wahnsinnig und als ich die Messezeitung dann am Freitagmorgen in den Händen hielt, konnte ich es kaum glauben, dass ein Teil der Texte darin aus meiner Feder stammte. So sicherte ich mir gleich ein Erinnerungsexemplar und verteilte den Rest der Zeitungen auf dem Gelände.

Im Nachgang betrachtet war die Messewoche teilweise stressig aber immer super spannend. Mein persönliches Highlight war die Fahrt in den Himmel über der INTERSCHUTZ in einem Drehleiterkorb der Feuerwehr. Erst von dort oben wurden die Dimensionen des Geländes so richtig deutlich. 106.000 Quadratmeter voller Einsatz- und Rettungsfahrzeuge, Technik und Bekleidung.

Auch wenn meine Zeit bei retter.tv in der nächsten Woche zu Ende geht…die INTERSCHUTZ werde ich wahrscheinlich auch in fünf Jahren wieder besuchen…und wer weiß…vielleicht braucht das Team dann wieder Verstärkung und ich werde in der ersten Reihe der Freiwilligen stehen!!

Fotos: Jan Phillipp Eberstein

Die RETTmobil 2015 – Ein Blick hinter die Kulissen

Mein erster „Außeneinsatz“ liegt hinter mir und ich möchte Euch in diesem Blog-Eintrag auf eine Reise hinter die Kulissen mitnehmen.
Getreu dem Motto “mittendrin statt nur dabei”, durfte ich bereits am ersten Messetag eine Moderation drehen. Für mich ein absolutes Novum, da ich bis dato noch nie vor der Kamera gestanden und auch nicht damit gerechnet hatte, dies in näherer Zukunft zu tun.

Und schon stand ich da, Mikro in der Hand und Kameramann vor mir, der mir mit erwartungsvollem Blick signalisierte, genau JETZT etwas sinnvolles von mir zu geben.

Gefühlte 102993029 Versuche später war die erste Anmoderation meines Lebens im Kasten. Und das war erst der Anfang. Als ob die erste Ansprache an das Publikum von retter.tv nicht schon aufregend genug gewesen war, spielte sich der Hauptteil der zweiten Szene in einem 4 Quadratmeter großen Korb in 30 Metern Höhe und bei eisigem Wind ab.
Und wisst ihr was!? Ich fand es total geil. Von da oben wurde mir bewusst, dass der Praktikantenjob ein echter Glücksgriff gewesen ist. Gerade das Vertrauen in mich als Anfänger führte buchstäblich zu einem Höhenflug.
Als ich wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen war, wurde noch ein Interview gedreht und schon kam die Abmoderation. Da wir in unserem „Büro“, das uns für die Messe zur Verfügung stand, einen grünen Fußboden hatten, nutzten wir diesen als „Greenscreen“ (Das ist die grüne Leinwand vor der die Star Wars-Filme gedreht werden, weil man den Hintergrund durch jedes beliebige Bild ersetzen kann.) So befand ich mich auch zur Abmoderation wieder in luftiger Höhe.


Was dann letztlich herauskam, könnt ihr unter folgendem Link begutachten:
http://www.retter.tv/de/rettmobil-video.html?vid=1795

Die restlichen Tage durfte ich verschiedene Beiträge recherchieren und Verfassen. Besonders spannend waren dabei die Sanis der Bundeswehr. Da ich bereits als Kind alles spannend fand, was mit Bundeswehr zu tun hatte, (wahrscheinlich so ein Männerding ;) ) ließ ich mir mit Begeisterung die gepanzerten Rettungsfahrzeuge zeigen.
http://www.retter.tv/de/rettmobil.html?ereig=-Die-Retter-der-Bundeswehr-auf-der-RETTmobil-&ereignis=30720

Generell war die Messe eine spannende Erfahrung. Wo man hinsah, erblickte man blinkende Blaulichter und Einsatzfahrzeuge. Ich kann euch nur ans Herz legen, eine solche Messe zu besuchen und selbst über die Vielzahl an Fahrzeugtypen zu staunen. Vielleicht sogar auf der INTERSCHUTZ in einem knappen Monat!?

Bis dahin werde ich meine Skills noch etwas schärfen, damit alle, die nicht auf die Messe können, einen Eindruck vom Geschehen vor Ort bekommen können…

Bis dahin!!

Flo