Time tooo saaaay gooodbyyyye (Dramatischer Gesang und Orchester im Hintergrund)

Ich glaube mittlerweile hat es jeder in der Redaktion mitbekommen: Ich kann es einfach kaum glauben, dass meine zwei Monate als Praktikantin bei retter.tv schon vorbei sind. Zwei tolle Monate, die wie im Flug vergangen sind. Und das ist doch wohl das beste Kompliment, das man einer Praktikumsstelle machen kann, oder?

Es war eine wahnsinnig spannende und abwechslungsreiche Zeit, in der ich in das Arbeiten in einer Online-Redaktion hineinschnuppern konnte – bisher noch Neuland für mich. Meine lieben Kolleginnen und Kollegen involvierten mich aktiv in das redaktionelle Geschehen und es dauerte nicht lange, da habe ich mich schon als fester Teil des Teams gefühlt – und wurde auch als solches behandelt. Doch es gab auch Dinge, die ich mir im Praktikum anders vorgestellt habe.

  1. Kaffee kochen: Das macht man doch als Praktikantin oder? Also weniger für sich, sondern mehr für Kollegen und Vorgesetzte. Bei retter.tv – Fehlanzeige. Ich habe in den kompletten zwei Monaten kein einziges Mal Kaffee gekocht. Ich habe mir jeden Tag einen Tee gemacht, aber ansonsten war weit und breit keine Spur von der Praktikantentätigkeit Nr. 1.

     

  2. Kopieren: Ich habe nichts, aber auch gar nichts kopiert. In der letzten Praktikumswoche hat mich meine liebe Kollegin Lisa doch tatsächlich etwas scannen lassen. Zwei Seiten. Und sie hatte schon fast ein schlechtes Gewissen. Ihr merkt schon, man ist hier nicht der typische Praktikant. 

Ansonsten habe ich neben den Aufgaben der Tagesredaktion auch viel für die offizielle Messezeitung der RETTmobil 2017 schreiben dürfen, durfte auf eine Pressekonferenz mitfahren und mich im Bereich Social-Media austoben. Kurzum: Ich hatte sehr viel Spaß. Und ich habe viel gelernt: Zum Beispiel wie man mit einem CMS umgeht, wie man Artikel richtig gliedert und aufbereitet, wie man die interessante Beiträge herausfiltert und vieles mehr. Natürlich weiß ich jetzt auch viel mehr über das Rettungswesen und Abkürzungen wie RTW, KTW oder MANV sind für mich jetzt keine leeren Buchstabenkombinationen mehr. Ich durfte viele nette Menschen kennen lernen und wir hatten in den Pausen sehr viel Spaß im Büro. Und auch außerhalb der Pausen. Und überhaupt.

Wie geht’s jetzt weiter für mich? Ich werde mich jetzt an meine Bachelorarbeit machen, die ich bis Mitte Juli abgeben muss. Danach werde ich noch meinen Master anhängen. Und dann? Tja, ich muss gestehen, ich habe noch keinen endgültigen Plan vor Augen. Aber einen Satz aus meinem letzten Blogeintrag am Anfang des Praktikums muss ich hier einfach so übernehmen: „Das ist nicht das letzte Mal, dass man mich in einer Redaktion finden wird“ (Annika B., März 2017). Warum? Weil’s so ist.

Alles Liebe,

eure Annika

 

 

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