Super Tage auf der Super-Messe

Es ist geschafft. Die INTERSCHUTZ 2015 liegt hinter uns und damit eine Woche Messeeinsatz.
Als man mir im Vorfeld gesagt hatte, dass die Messe mit nichts zu vergleichen sei, war ich zunächst skeptisch gewesen. Doch bereits am ersten Tag bestätigte sich genau diese Prophezeiung. Das gigantische Messezentrum in Hannover begrüßte uns am frühen Montagmorgen.

Riesige Hallen mit gigantischen Löschfahrzeugen und sogar Hubschraubern mussten durchquert werden, um an den retter.tv-Stand und schließlich in die Pressebüros zu gelangen.

Kaum in den Räumlichkeiten angekommen, begann dann auch schon die Arbeit, die in den nächsten Tagen zu unserem Alltag werden sollte. Die Videoteams schwärmten aus um Videobeiträge zu drehen, während die Redakteure Textbeiträge verfassten, um diese online zu stellen oder in die Messezeitung zu integrieren, die parallel fertiggestellt werden musste.
Das gesamte Team war hoch motiviert und arbeitete routiniert an den Texten. So verging der erste Tag wie im Flug. Das Pensum sollte sich in den folgenden Tagen dann auch nicht mehr ändern.
Ich durfte an der Messezeitung mitarbeiten und war wahnsinnig stolz, als diese am Mittwochabend zum Druck freigegeben wurde. Als Praktikant hatte ich nicht erwartet, in den gesamten Schaffensprozess fest integriert zu werden und freute mich umso mehr, als ich feststellte, dass meine Meinung ebenso gefragt war, wie die der erfahrenen Mitarbeiter. Das motivierte mich wahnsinnig und als ich die Messezeitung dann am Freitagmorgen in den Händen hielt, konnte ich es kaum glauben, dass ein Teil der Texte darin aus meiner Feder stammte. So sicherte ich mir gleich ein Erinnerungsexemplar und verteilte den Rest der Zeitungen auf dem Gelände.

Im Nachgang betrachtet war die Messewoche teilweise stressig aber immer super spannend. Mein persönliches Highlight war die Fahrt in den Himmel über der INTERSCHUTZ in einem Drehleiterkorb der Feuerwehr. Erst von dort oben wurden die Dimensionen des Geländes so richtig deutlich. 106.000 Quadratmeter voller Einsatz- und Rettungsfahrzeuge, Technik und Bekleidung.

Auch wenn meine Zeit bei retter.tv in der nächsten Woche zu Ende geht…die INTERSCHUTZ werde ich wahrscheinlich auch in fünf Jahren wieder besuchen…und wer weiß…vielleicht braucht das Team dann wieder Verstärkung und ich werde in der ersten Reihe der Freiwilligen stehen!!

Fotos: Jan Phillipp Eberstein

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